Ariane Grünler
Spirit

Moonshine Manifesto

…und die Mondin flüsterte mir zu: “Liebes, Du brauchst nicht vollkommen zu sein, um zu leuchten!”

Naaaa?

Gerade mal wieder im „Prozess“?

Gerade mal wieder von einem „A…-Engel“ ein Knöpfchen gedrückt bekommen?

Gerade mal wieder Dir selber die Knöpfchen gedrückt?

Gerade mal wieder im Selbstsabotagemodus?

Ich kenne unzählig viele Menschen, die absolut phänomenale Potenziale in sich tragen und sie nicht ins Außen bringen. Sie glauben, sie müssten erst noch „ganz“ oder „perfekt“ werden, damit sie es tun können. Sie denken sie „sind noch nicht so weit“.

Ich sag Dir was: Wenn es so wäre, gäb‘ es keinen einzigen Yogalehrer, Coach oder Seelenentfalter hier auf Erden. Es gäbe niemanden, bei dem Du Workshops oder Seminare über Selbstliebe oder ein erfülltes Leben buchen könntest.

Sie alle…WIR alle haben Themen, genauso, wie Du. Wir alle wurschteln uns durch unsere emotionalen Tiefen und hindernden Ängste, genauso wie Du.

„Verdammt, und warum krieg ich das dann nicht hin?“ jammert es in Dir. Und ich sag Dir noch was: Genau dieser Gedanke ist der Grund, warum Du es nicht hinbekommst.

Du darfst Dir vollkommen sicher sein, dass der Mensch, dessen Licht so hell strahlt, dass Du Dich magisch davon angezogen fühlst, genauso mit den Themen des Menschseins konfrontiert ist, nur macht er etwas grundsätzlich anderes:

Er  verurteilt sich nicht dafür.

Der größte Akt der Sabotage und des Kleinhaltens kommt nicht von außen, den machen wir in uns drinnen…ganz alleine, indem wir dagegen ankämpfen, und zwar nicht nur indem wir über unser „Manko“ urteilen…neeeeeneeeeneee, als so genannter „bewusster und entwickelter“ Mensch verurteilen wir zudem noch, dass wir so über uns urteilen!

Kampf hält die Dinge da fest, wo sie sind!

Jedes Mal, wenn wir versuchen etwas anderes zu sein, als wir sind, beginnt ein innerer Kampf. Wenn wir denken, wir sollten mutiger, schlauer…sein, richten wir uns gegen unseren Ist- Zustand. Anstatt ihn gelöst anzunehmen und neugierig zu erforschen verkrampfen wir. Unsere verurteilende Kraft erzeugt eine Gegenkraft und das was wogegen wir ankämpfen und ablehnen wird noch stärker.

Sobald Du aufhörst, etwas darstellen zu wollen, was Du nicht bist, gewinnst Du an Souveränität. Wenn Dich Menschen dann auf Deine Schwächen und Fehler hinweisen, brauchst Du Dich nicht mehr aufzuregen oder zu verteidigen, sondern kannst ganz gelassen nicken und schmunzelnd antworten: „ja, das stimmt. Das hast Du gut beobachtet.“

Mit der folgenden Übung lade ich Dich zu einem Experiment ein, in dem es darum geht, Deinen Geist systematisch von jeglicher Zensur zu befreien.

Experiment: Friedensangebot an meine inneren Widerstände

Viele Menschen leiden also nicht nur daran, dass sie etwas an sich nicht mögen, sie verschaffen sich auch noch eine Extraportion Leid indem sie sich dafür anklagen, dass sie sich ablehnen. Was geschieht, wenn Du Deine Widerstände gegen Dich selbst einfach nur noch wahrnimmst und benennst und sie bewusst nicht zu bekämpfen suchst? Beobachte Dich dafür im Alltag etwas genauer. Ein offensichtlicher Hinweis, dass Du gerade etwas an Dir ablehnst, ist Anspannung. Wann immer wir im Reinen mit uns sind, ruhen wir entspannt in uns. Wenn wir etwas ablehnen, verkrampfen wir uns. Sobald Du das bemerkst frage Dich, was Du gerade ablehnst. Verändere nichts. Erkenne diesen Widerstand einfach nur bewusst an, indem Du ihn leise beim Namen nennst und akzeptierst.

Dieser innere Dialog entspannt Dich sofort, probiere es einfach aus!

Hier zwei Beispiele:

„Heute fühle ich mich unsicher. Ich mag es nicht, wenn ich mich unsicher fühle. Ich akzeptiere meine Unsicherheit und ich akzeptiere auch, dass ich sie nicht mag und es ist okay, dass ich unsicher bin. Es ist okay, dass ich es nicht mag“

***

„Ich spüre meine überflüssigen Pfunde gerade sehr deutlich. Ich hasse es, wenn ich zu dick bin. Ich akzeptiere, dass ich mich gerade zu dick fühle. Ich akzeptiere, dass ich mir dafür hasse. Es ist okay, dass ich mich zu dick fühle und es ist okay, dass ich mich dafür hasse.“

 


Immer wenn ich mal wieder im Selbstsabotagemodus bin, wende ich diese Übung an und alles entspannt sich sofort. Probiere es aus!

Und wisse: Auch wenn ein Teil von Dir im Schatten liegt, hast Du die Möglichkeit, Dein Licht zum Leuchten zu bringen. So wie die Mondin.

 

Blessings,

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