Ariane Grünler
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Ein Virus verändert die Welt – ja, warum denn eigentlich nicht?

Corona-technisch geht ja gerade richtig die Post ab! Schulen und Unis werden geschlossen, Veranstaltungen abgesagt, Reise- und Kontaktverbote verhängt und ganze Landstriche zur Sperrzone erklärt. Darüber hinaus herrscht Angst und Unsicherheit.

Und ich schreibe über die positiven Nebenwirkungen von Corona….ernsthaft jetzt? Bin ich noch ganz bei Trost????

Natürlich ist mir bewusst, dass wir uns gerade in einem Ausnahmezustand befinden. So richtig angenehm ist das alles nicht, nein, es ist auch tragisch! Auch für mich übrigens, da auch meine live- Veranstaltungen alle abgesagt werden mussten.

Das Virus hat bereits Menschenleben gefordert und ihnen sowie allen Angehörigen gilt mein aufrichtiges Mitgefühl.

Mir liegt es fern, die Ernsthaftigkeit der Lage in Frage zu stellen, doch wer mich kennt, weiß, dass ich auch immer gerne aus einem anderen Blickwinkel auf das Geschehen schaue. Aus reiner Neugierde.

Und vielleicht, um mir selbst und UNS ALLEN ein wenig MIND STETCHING zu gönnen.

Aaaaah…tut das gut….komm mach doch mit!

6 positive Mind Stretches zum Thema Corona

 

1. Wir etablieren mehr Selbstfürsorge und Nächstenliebe

So gründlich wie in diesen Tagen habt ihr euch wohl noch nie die Hände gewaschen, right? Vielleicht achtet ihr auch viel besser auf euren Körper, auf euer Immunsystem als sonst? Ernährt euch gesünder, stärkt euch an der frischen Luft? Corona lernt uns aktive Selbstfürsorge, und Selbstverantwortung. Wir lernen, unsere Gesundheit zu unterstützen, und achtsam mit unserem Körper umzugehen. Vielleicht auch Grenzen zu ziehen und Dinge nicht zu tun, die uns oder anderen schaden könnten. Wir schauen auf uns und unsere Liebsten und nehmen zum Schutz vieles in Kauf. Das alles ist gelebte Selbst- und Nächstenliebe – Umweltschutz und Weltrettung in einem.

2. Wir lernen, unsere Ängste zu erkennen und zu wandeln

Corona bietet die perfekte Bühne verschiedene Ängste zu durchtauchen. Was löst Corona in Dir aus? Ist es die Angst vor dem Tod? Die Angst vor dem Verhungern? Vor Unfreiheit? Vor Kontrollverlust? Vor Machtlosigkeit? Das alles sind sehr reale Ängste, real im Sinne davon, dass sie in uns existieren, oft lange unbemerkt, bis eben etwas kommt das sie wachkitzelt.

Corona lehrt uns, unsere Sterblichkeit anzunehmen und damit auch unsere Beziehung zur Welt, zur Natur von Grund auf neu zu gestalten. Mit mehr Demut, mit mehr Vertrauen und Hingabe. Es ist eben nicht alles unter unserer Kontrolle. Sehr wahrscheinlich war es das noch nie! Wir wachen auf aus unserer Illusion der Sicherheit, die rein auf Äußerlichkeiten beruht. Was wir jetzt lernen können ist, innere Stabilität zu gewinnen. Sicherheit und Geborgenheit in uns selbst zu finden. Wir dürfen über unsere Ängste hinauswachsen und uns der Kraft in unserem Innersten zuwenden. Verlierst Du Dich in der Panik oder bleibst du in deiner Mitte? Verkrampfst du dich oder hältst du Dein Herz offen? Schnappst Du nach Luft oder atmest du ruhig? Corona ist die Meisterprüfung für persönliches Krisenmanagement!

3. Besinnung auf’s  Wesentliche

Wow, so besinnlich ging es bislang ja noch nicht mal zu Weihnachten zu!

Innerhalb weniger Tage haben wir das öffentliche Leben drastisch reduziert und gleich mehrere Gänge runtergeschaltet. Wir steigen aus, aus der Hektik des Alltags, aus dem Hamsterrad, aus dem ewigen Streben nach mehr. Viele Tätigkeiten sind auf einmal nichtig geworden.. Wir haben die Gesundheit und das Leben zu oberster Priorität erklärt, selbst die Wirtschaft ist jetzt nachrangig. Wir erfahren Entschleunigung und haben plötzlich Zeit darüber nachzudenken, was uns wirklich wichtig ist oder was wir mit unserer Zeit anfangen wollen. Keine Ablenkungen mehr. Voller Fokus auf das Leben im Hier und Jetzt! Ist das nicht schön? Nicht mal der Konsum juckt uns mehr. Okay, statt des Hamsterrads gibt es jetzt zwar Hamsterkäufe, aber selbst die besinnen sich ganz auf das Wesentliche: Hygieneartikel statt Luxusartikel. Essen statt Fashion. Grundbedürfnisse decken statt mit erhobenen Zeigefinger Gesundfuttertrends zu checken.

4. Mutter Erde darf verschnaufen

Die Anti-Corona Maßnahmen und die damit verbundenen Verhaltensänderungen haben in nur wenigen Wochen mehr positive ökologische Effekte erzielt, als es die ganze Klimaschutzbewegung der letzten Jahrzehnte vermochte. Weniger Reisen, weniger Flüge bedeuten weniger CO2-Emissionen. Weniger Industrie und weniger Wirtschaftsleistung bedeuten auch weniger Feinstaubbelastung. Die Bilder der NASA sprechen für sich. Saubere Luft dank Corona – klingt paradox, ist aber so! Dass der Corona-Shutdown möglicherweise mehr Leben rettet (durch die reduzierte Luftverschmutzung) als das Virus Menschen dahinrafft, wird bereits in so manchem wissenschaftlichem Forum als sehr wahrscheinlich erachtet.

5. Der Ruf nach resilienten & lokalen Wirtschaftsstrukturen wird lauter

Corona macht uns eine Sache radikal bewusst: In einer globalisierten Welt, in der alles vernetzt ist, kann nichts mehr isoliert betrachtet werden. Alles, was in China passiert, betrifft mich auch hier. Und umgekehrt. Die globalen Abhängigkeiten sind massiv geworden, und das macht das System vulnerabel und anfällig für Störungen. Ein Schock wie Corona zeigt, wie prekär eine globalisierte Wirtschaft ist, von der viele von uns abhängen. Und wie schnell die Talfahrt dann gehen kann, sehen wir aktuell in der Talfahrt der Aktienkurse

Wir wissen aber, dass resiliente, also regionale Wirtschaftskreisläufe weitaus nachhaltiger und krisensicherer sind. Corona und seine Auswirkungen kann hier der Trigger sein, solche Strukturen vermehrt wieder aufzubauen. Zum Beispiel bei den Lebensmitteln in Form von Gemeinschaftsgärten, Food-Kooperationen, CSA (Community Supported Agriculture), etc. pp.

Oder in anderen Bereichen durch den Ausbau autarker Energiesysteme, die Förderung von Nachbarschaftshilfe, Kleidertauschkreise, und so weiter.

Wir könnten dadurch so viel gewinnen! Nicht nur eine nachhaltigere Stabilität im Wirtschaftssystem, sondern auch mehr Lebensqualität. Denn Verbundenheit und erfahrene Sinnhaftigkeit macht den Menschen nachweislich glücklicher, als dem Geld hinterherzujagen und für irgendwelche Konsumgüter zu schuften oder sich von Urlaub zu Urlaub zu hangeln.

6. Wir erfahren, wozu wir alles in der Lage sind

Für mich hat Corona bewiesen: Wo ein Wille, da ein Weg. Beziehungsweise: Wenn wir müssen, dann geht es auch! Plötzlich sind umfassende Maßnahmen zur Eindämmung potenzieller Gefahren ganz einfach, und gehen wunderbar schnell. Heute tagt der Krisenstab, morgen sind schon die Lösungen am Teller. Gratulation! Und die Bevölkerung spielt auch richtig gut mit. Da fragt man sich schon, was hat Corona was z.B. der Klimawandel oder auch die Flüchtlingskrise nicht hat? Wie auch immer – was wir jetzt zumindest gesehen haben, ist, dass es geht, wenn wir nur wollen! Wir wissen jetzt, dass es lediglich einen ordentlichen Schubser braucht, damit wir alle aus unserer muckeligen Komfortzone herauskommen.

Wir wissen jetzt, dass die Welt nicht untergeht, wenn die wirtschaftlichen Interessen mal nicht an erster Stelle stehen. Und das  ist eine sehr wichtige gesellschaftliche Erfahrung, die uns alle im Endeffekt viel reicher machen kann als alles Geld der Welt– nämlich reich im Herzen.

Corona ist – bei allem Respekt gegenüber dem Leid, das es verursacht – auch eine Chance und ein Aufruf, neue Wege zu gehen, regenerative Kulturen aufzubauen, regionale Wirtschaftskreisläufe wieder mehr zu etablieren und Rahmenbedingungen zu schaffen, die dem Leben dienen statt es zu boykottieren!

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