Ariane Grünler

Dein Zuhause als Spiegel Deiner Seele

Teil 1: Dein Eingangsbereich…

Viele Menschen wundern sich, dass sie so viel „an sich arbeiten“, und dennoch keine wirkliche Ordnung und Klarheit in ihr Leben einkehrt. Auch wenn es sogar in einigen Lebensbereichen „rund“ läuft, haben sie in anderen Bereichen immer noch das Gefühl, dass hier etwas nicht passt. Vielleicht fehlt die richtige Arbeit, die liebevolle Partnerschaft, Zeit, Freunde, Geld, Erfolg, Anerkennung, Gesundheit, usw.

Wenn Du Dich nun angesprochen fühlst, kann es aufschlussreich sein, Dich einmal in Deinem Zuhause umzuschauen. Mag sein, dass Deine Wohnung auf den ersten Blick sehr schön gestaltet ist. Beim genaueren Hinschauen werden jedoch oft unbewusste „Wohn- und Einrichtungsmuster“ deutlich, die unmittelbar mit Deinem Innersten in Verbindung stehen. Diese Muster verhindern, dass die Energie in diesem Bereich fließen kann. Sowohl im Außen, als auch im Innen. Und wenn die Energie nicht fließt…naja, Du spürst es ja selbst immer wieder….

Du wünschst Dir, dass etwas oder jemand zu Dir kommt, und da kommt nichts? Schau Dir einmal Deinen Eingangsbereich an!

Der Eingangsbereich steht für den Zugang, den Du zu Dir selbst schaffst. Und auch für die Art und Weise, wie Du Menschen und Situationen in Deinem Leben willkommen heißt. Natürlich ist dieser Bereich der Platz an dem Schuhe stehen, und Mäntel abgelegt oder aufgehängt werden. Doch müssen wirklich alle Sandalen und Flipflops dort bereitstehen, wenn sich draußen doch schon der Novembernebel breitmacht? Und die Wanderschuhe vom letzten Besuch auf der Almhütte (Anfang September war´s, oder?), und die verkrusteten Gummistiefel vom Wochenende aus denen die Wollsocken noch heraushängen. Und was ist mit den ganzen schwarzen Jacken und Mänteln? Ok, sie passen nicht in den Kleiderschrank, doch wann hast Du den Kapuzenmantel das letzte Mal getragen? 1998? Und das Katzenklo und die Regenschirme und die Schals und Mützen, Handschuhe, die, wer auch immer, mal vergessen hat? Ganz zu schweigen von dem übervollen Karton fürs Altpapier hinter der Tür, und der Deckenlampe, bei der zwei von drei Birnen kaputt sind…

Ok,ok, das beschreibt jetzt wirklich den „worst case“. Und doch ist es oft Realität. Aber der Eingangsbereich ist der Ort, an dem Du etwas oder jemanden willkommen heißt, das, bzw. der zu Dir kommen will. Wie soll das zusammenpassen?

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Hier solltest Du ab heute wirklich Ordnung halten!

  • Die Mäntel und Jacken (max. jew. 1-2 pro Person), die in ständigem Gebrauch sind, hängen an Haken oder Kleiderbügeln.
  • Halte auch Haken oder Bügel für die Mäntel der Gäste bereit.
  • Schuhe, die in ständigem Gebrauch sind, stehen in einem dafür vorgesehenem Regal oder Schuhschrank.
  • Schirme, Schals und Mützen können in Körben verstaut werden.
  • Katzenklos, Müll und sonstiger Kram gehört überhaupt nicht in den Eingangsbereich.
  • Sorge immer für ausreichende Beleuchtung. Funzelige Beleuchtung ist zwar gemütlich, gehört aber eher ins Schlafzimmer.
  • Der Platz hinter der Tür sollte immer frei sein, damit sich die Tür weit öffnen lässt (wie Deine Herzenstüren).
  • Eine gut gepflegte Pflanze (bei ausreichend Tageslicht), oder frische Blumen sind ein zusätzlicher Willkommensgruß und symbolisieren Lebendigkeit.

Vielleicht bist Du im Geiste schon dabei, so manches aus Deinem Eingangsbereich wegzuräumen, aufzuräumen, umzuräumen. Höre hier Deine inneren Stimmen, die sowas sagen wie: „das geht aber meinem kleinen, dunklen Flur nicht!“ oder „wo soll der ganze Kram den hin?…hier ist nicht so viel Platz“, oder „ja, leider wohne ich hier ja nicht alleine, mein Mann…meine Kinder…meine Katze….“.

Dein Unterbewusstsein wehrt sich natürlich erst einmal, denn nichts ist unkomfortabler, als die Komfortzone zu verlassen. Doch wenn Du Dich mit Deinem Herzen verbindest, weißt Du, dass es pure Liebe ist, wenn Du solche Veränderungen in deinem Leben geschehen lässt. Und mit Liebe lässt sich alles, ALLES lösen.

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