Ariane Grünler

Ho’oponopono – das Hawaiianische Vergebungsritual

Die Geschichte von Ho’oponopono

Ho’oponopono (Übersetzung: etwas in die Ordnung bringen) ist ein altes hawaiianisches Vergebungsritual, das von den Kahunas (Schamanen) angewandt und überliefert wurde. Heute ist es eine anerkannte Therapie in den USA.

Bei den Hawaiianern, die früher in Großfamilien lebten, wurde immer ein Ho’oponopono abgehalten, wenn jemand krank war oder sich dem ganzen nicht dienlich verhalten hatte. Auch bei Unstimmigkeiten innerhalb der Familien setzten sich alle zusammen, um den Konflikt gemeinsam zu lösen. Sie gingen davon aus, dass alle Menschen miteinander verbunden sind, wie es ja mittlerweile auch die Quantenphysik bewiesen hat.

Damit haben sie das Problem auch zu ihrem eigenen gemacht und die Verantwortung dafür übernommen. Die Kontrahenten blieben in der Gemeinschaft integriert – selbst bei einer eventuellen Bestrafung.

Bekannt wurde Ho’oponopono vor allem durch die Erfahrung, die Dr. Ihaleakala Hew Len mit psychisch kranken Gefängnisinsassen in den USA gemacht hatte. Dr. Len ist von Beruf Arzt, Psychologe und Therapeut.

Die Methode von Dr. Len

Auf der Station gab es 30 psychisch kranke Gefangene, die so schwierig waren, dass ständiger Personalmangel herrschte. Keiner der Mitarbeiter hielt es lange aus. Dr. Len war nur unter der Bedingung bereit gewesen, die Abteilung zu übernehmen, wenn er nach seiner Methode arbeiten durfte. Er ließ sich alle Krankenakten geben, um sie mehrmals täglich durchzulesen. Immer dann, wenn er in Resonanz mit negativen Gefühlen wie Wut, Hass, Unverständnis, etc. ging, stellte er sich folgende Frage:

Was ist in mir, dass ich mit diesen Gefühlen in Berührung komme und sie mir in meinem Leben begegnen? Immer wenn diese Emotionen in ihm präsent waren sprach er die folgenden vier Sätze, in dem Bewusstsein, dass nichts voneinander getrennt ist.

  • Es tut mir leid

  • Bitte verzeih mir

  • Ich liebe dich

  • Danke

Auf diese Weise reinigte er alles Negative in seinem Herzen und in seinem Bewusstsein. Nach 18 Monaten verbesserte sich die gesamte Situation auf der Station. Nach 4 Jahren wurden 28 der 30 Insassen geheilt entlassen, obwohl Dr. Len nie persönliche Gespräche mit ihnen geführt hatte.

„Das ist doch nicht mein Problem“ ist eine Aussage, die uns vom großen Ganzen trennt.“

 Wenn wir also davon ausgehen, dass ALLES MIT ALLEM verbunden ist (Kollektiv), können wir besser verstehen, dass alles, womit wir in Resonanz gehen auch in uns angelegt ist. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob es sich um Dinge, Menschen oder Situationen handelt, die wir lieben, oder die wir zutiefst ablehnen. ES IST IN UNS, sonst würden wir es nicht wahrnehmen. Und wir können es IN UNS heilen und damit auch im Kollektiv.

Lebensverändernd bei regelmäßigen Anwendung

Die Welt befindet sich gerade in einem revolutionären Wandel. Die Menschen spüren, dass alte Konzepte und Konstrukte nicht mehr funktionieren. Wir irren jedoch, wenn wir glauben, wenn wir uns gegen etwas wenden, oder Dinge bzw.  Menschen aus unserem Leben ausgrenzen, wären wir auf dem Weg der Heilung (quasi als Akt der Selbstliebe). Das Gegenteil ist der Fall. Denn dort wo wir unsere Aufmerksamkeit hinfließen lassen, und sei es auch nur in Abwehr, verstärken wir das, was dort ist.

Wie JEDER VON UNS ein Teil dieses Wandels sein kann und somit heilsam mitgestaltet und zur Ganzwerdung beitragen kann, erfahren wir, wenn wir uns das Ritual zu einem festen Bestandteil in unserem Tagesablauf machen. 21 Tage gelten hier als „magische“ Zahl. In 21 Tagen erneuert sich unser Zellsystem komplett, somit ist nach 21 Tage die Neuerung in jede unserer Zellen manifestiert.

Die passende Musik dazu findest Du hier

Ich wünsche Dir, dass Du Frieden und Freiheit findest mit diesem Ritual!

Love and Blessings

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